GAJDA baut Historische Gärten

Der historische Garten ist ein Bauwerk, das vornehmlich aus Pflanzen, also lebendem Material, besteht, folglich vergänglich und erneuerbar ist. Sein Aussehen resultiert aus einem ständigen Kräftespiel zwischen jahreszeitlichem Wechsel, natürlicher Entwicklung und naturgegebenem Verfall einerseits und dem künstlerischen sowie handwerklichen Willen andererseits, der darauf abzielt, seinem Zustand Dauer zu verleihen.
(Art. 2 der Charta von Florenz – Charta der historischen Gärten, Internationales Wissenschaftliches Komitee für Historische Gärten und Kulturlandschaften ICOMOSIFLA 1981)

Historische Gärten und Gartenanlagen bilden das Selbstverständnis der Epochen ab. Sie sind wertvolle Quellen für Garten- und Landschaftsplaner sowie Gartenenthusiasten.

Zahlreiche Gesellschaften für Historische Gärten erhalten dieses Kulturerbe, um es der Öffentlichkeit nahezubringen.
Der Garten als Kunstform mit vorrangig ästhetisch-künstlerischer Ausprägung, die ihren Höhepunkt im Barock hatte, grenzt sich ab von der Garten- und Landschaftsarchitektur und diente vorrangig repräsentativen Zwecken.

Grundelemente historischer Gärten:

  • Einheit von Gebäude und Gartenanlage
  • Geometrischer Aufbau durch zentrale Mittelachse
  • Künstliche rechteckige Teiche, Springbrunnen
  • Mauern, Pergolen, Spaliere, Laubengänge
  • Immergrüne Gewächse (Buchsbaum, Koniferen, Magnolien, Rhododendren)
Historischer Garten

GAJDA GARTEN UND LANDSCHAFTSBAU